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Hardcover

2008-04-23 15:34:29
Erstmal meinen Groll gegen das lokale Kino hegen: da komm ich an, möchte mir meine Karte und ein riesiges Popcorn kaufen, aber nein, mein Hundert-Euro-Schein wird nicht angenommen :( Kein Popcorn, ergo schlechte Laune. Naja, zurück zum Film. Es war ein netter Film über einen Groschenromanautor welcher sich mit einem Kleinkriminellen anfreundet um sich besser über der Gangster-Szenerie informieren zu können. Dass er dabei das eine oder andere Problem hat sollte ja klar sein, sonst wär's ja keine Komödie. Mehr kommt da aber auch nicht. Deutscher Humor: erneutes Scheitern. [*** ] hier vergeb' ich mal die Mitte, kann man sich schon mal anschauen, aber der doch recht platte Verlauf langweilt teilweise.

Vielleicht, Vielleicht auch nicht

2008-04-11 00:40:21
Ne ganze Woche hat es gedauert bis ich ein menschliches Wesen letztendlich überzeugen konnte sich mit mir diesen Film anzuschauen. Und siehe da, es hat sich auf ganzer Linie gelohnt. Es ist eine sehr schoene Romantikkomödie über einen jungen Vater der zu den 46% derjenigen gehoert die sich scheiden lassen. Nachdem seine zehnjaehrige Tochter ihm ein paar unbequeme Fragen stellt, die anscheinend im morgendlichen Sexualkundeunterricht nicht geklärt wurden, erzählt er ihr die Geschichte von den drei wichtigsten Frauen in seinem Leben. Dabei verrät er aber nicht wer ihre Mutter ist. Und hier hat man schon mal einen sehr positivem Aspekt am Film: Man starrt 112 Minuten auf drei hübsche Frauen und einen Schönling, und als Bonus gibt's noch ein kleines, intelligentes, süßes Mädchen :) Besonders positiv sind mir natürlich die Pinguine gegen Ende des Films aufgefallen ;) Überrascht hat mich das Ende dann doch ein bisschen: Happy End ist irgendwie anders. Dennoch eine sehr charmante Komödie bei der man irgendwie Lust auf Liebe bekommt. [**** ] vier von fünf Sternen geb ich mal diesem sehenswerten Film

Buglotterie

2008-04-07 22:08:06
Wie viel Pech kann man eigentlich haben? Da stoß ich schon auf so eine tolle Javascript Bibliothek, und dann sowas: Ich lad mir die Bibliothek runter, schön nur eine 96Kb Datei, binde sie ein, und schreibe eine Zeile.

[geshi lang=html4strict][/geshi]
Kurz was der Code macht machen sollte: er stellt einfach einen Button dar, der bei einem Klick darauf, die textArea mit der entsprechenden Id heraussucht und am Ende den entsprechenden Text hinzufügt. Das Problem an der Sache ist, dass dies nur funktioniert wenn die textArea noch nicht editiert wurde. Dieser Fehler ist schon seit 3 Monaten bekannt, und trotz mehreren Updates noch nicht gefixed. Kommentar dazu in einem IRC-Channel:
i would play in the lottery in your situation
Als schlauer Mensch schreibt man sich natürlich widerwillig einen kleinen workaround:
[geshi lang=javascript]function appendText(element, txt) {
    if(document.getElementById(element).value.length == 0) {
        document.getElementById(element).value = (txt);
    } else { 
        document.getElementById(element).value = (document.getElementById(element).value + " " + txt);
    }
}[/geshi]
Der Code hat sogar den Vorteil, dass erkannt wird ob die textArea leer ist, und fügt dann dementsprechend kein Leerzeichen mehr ein.

Endlich geschafft

2007-12-04 07:30:00
Tag 2. Tadadadadadadadadada.... and the winner is: Team FAUbot Ein riesengroßes Dankeschön geht natürlich an die vielen Leute, die uns tatkräftig unterstützt haben! Ganz besonders an Christian für die unzähligen Stunden des Beistands in schier endlosen CIP-Nächten, an Elli und Korbinian für die vielen Tipps, das Paper-Lektorat und English-Hotfixing, und nochmal an Korbinian für das Verständnis, die letzten Wochen weniger Nächte mit Caro verbracht zu haben als wir. ;) Und vor allem; ohne die einmalige Untertützung des LS5 (Danke Elmar! \o/) hätte das ganze nie geklappt! Es war in jedem Fall eine sehr lehrreiche und spaßige Erfahrung für uns alle. :)

Der Abend vor dem Untergang

2007-12-03 06:26:20
Tag 1. Der Tag galt den Bugfixes. Aber was red ich, hier habt ihr Bilder von uns:

Sven, Daniel und Caro (v.l.) am arbeiten
Natürlich haben der Rainer und ich auch was gemacht:
Rainer und ich (v.r.) am zocken
und wer die volle Breitseite möchte kann sich gern die gesamte bisherige Sammlung anschauen. Ich hoffe ihr drückt uns alle die Daumen.

Vorbereitungen

2007-12-02 20:43:37
Tag 1. Gerade sitzen wir in einem Cafe und merzen die letzten Fehler aus dem Gewinnerbot aus. Denn morgen geht es schon los, und wir hoffen, dass ihr uns alle ganz doll die Daumen drückt. Das Programm sieht wie folgt aus: (Die Zeiten in Klammern sollten die Uhrzeiten in Deutschland sein) 16:00 (00:00 4.Dez) Competition: stage I 16:30 (00:30 4.Dez) Team papers (1) 17:00 (01:00 4.Dez) Competition: stage II 17:30 (01:30 4.Dez) Team papers (2) -FAUBOT: Purposeful Navigation of a Robot in a Simulated Environment D. Danner, C. Kaufhold, P. Kranz, R. Muller, S. Pfaller, C. Riess, E. Angelopoulou (Uni. Erlangen) 18:00 (02:00 4.Dez) Final stage and closing. Bilder folgen heute Abend (morgen früh)

Glück im Unglück

2007-12-02 06:50:00
Tag 0. Es ist nun 22:50 Ortszeit und wir sind endlich im Roadrunner Inn Hostel angekommen, davor gab es aber noch jede Menge andere Ereignisse. Also zurück zum Frankfurter Flughafen: Schlafen? Fehlanzeige. es gibt weder ein ruhiges Eck, noch bequeme Stühle um sich hinzulegen und zu schlafen. Also bleibt man einfach bis sechs Uhr wach um endlich sein Gepäck einchecken zu können und letztendlich zu boarden. Es war eine Boeing 777 mit relativ enger Bestuhlung, ungefähr so schlafeinladend wie der Flughafen. Nichtsdestotrotz erreicht man letztendlich Chicago nach knapp achteinhalb Stunden Flug, um dann festzustellen, dass der Anschlussflug gecanceled wurde. Glücklicherweise wurden wir sofort auf einen anderen Flug Richtung Los Angeles gelegt. Da denkt man sich, ah ein zwei Stunden flug ist ja ein Witz gegen den ersten, ha, Pustekuchen. fünfeinhalb Stunden saßen wir in dieser Röhre. Zufälligerweise haben wir über die StewardessenFlugbegleiterinnen erfahren warum es solang gedauert hat: Gegenwind. Noch dazu wurde uns geflüstert, dass wir im letzten Flugzeug waren welches Chicago aufgrund des Schneesturms verlassen hat. In L.A. war dafür wieder schönes Wetter, und mit dem Anschlussflug, hat alles bestens geklappt =). Hier ging es dann mit einem total ruhigen kleinen Flugzeug, welches eher an einen Reisebus als an ein Fluggefährt erinnert. nach knapp einer Stunde waren wir dann auch schon in Tucson, Arizona, dann noch eine kurze Fahrt mit dem Taxi und es war vollbracht. Es ist nun 23:15 Ortszeit und wir sind endlich im Roadrunner Inn Hostel angekommen.

Der Flughafen

2007-12-01 00:24:49
Tag 0. So nach drei Stunden Zugfahrt, stehen wir nun am Frankfurter Flughafen, und surfen ueber freie Internetstationen. Nun heiszt es noch sieben einhalb Stunden zu warten um dann endlich in das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten fliegen zu koennen! Die Uebersichtskarten sind jedenfalls total graesslich, mindestens so sehr wie diese englische Tastatur mit japanischen Zeichen und deutschem Layout. Jedenfalls werden wir uns erstmal einen Schlafplatz suchen Karten spielen und ne dicke Runde Panik schieben.

Bath Spa

2007-08-15 09:00:00
Tag 15. Auch aus der schönsten Stadt muss man mal abreisen, in dem Fall schon am nächsten Tag. Also ab in den Zug und auf nach Birmingham. Da die Fahrt aber soviel Spaß gemacht hat, geht's noch einmal zurück nach Stratford und schließlich dann nach Birmingham. Interessanterweise fanden alle drei Fahrten im gleichen Zug statt. Aus Birmingham ging es dann weiter Richtung Bristol und von dort nach Bath Spa. Hier gab es erstmal einen anstrengenden Spaziergang im Regen zum Hostel, welches natürlich auf einem riesigen Berg gebaut wurde. Ansonsten ist an diesem Tag eigentlich nicht sehr viel spannendes passiert.

Stratford upon Avon

2007-08-14 09:00:00
Tag 14. Nach einem weiteren mühevollen Spaziergang zur Beatlestory (diesmal in Vollmontur mit Rucksack etc.) und der Erkenntnis, dass das Museum noch geschlossen wegen dem Brand, geht es mit dem Zug von Liverpool nach Birmingham. Hier gibt es wieder einmal einen kulinarischen Zwischenstopp im KFC. Letztendlich geht es dann aber mit einem schon eher Straßenbahn ähnlichem Zug nach Stratford upon Avon. Jetzt werden sich viele denken, was an so einem kleinem Städchen besonders ist, aber die Antwort ist ganz einfach. Es ist die Geburtsstadt von Shakespeare. Dementsprechend voll von Touristen und überhaupt der einzige Schlafplatz der zu bekommen war, war das Youth Hostel 100te von Kilometern entfernt. Besonders viel hat die Stadt nicht zu bieten, das spannendste ist meiner Meinung nach das Royal Shakespeare Theatre. Es ist ein schönes, großes Theater in dem 1500 Zuschauer Platz finden und häufig Stücke von Shakespeare gespielt werden (wen wundert's?). Natürlich wurde die Gunst der Stunde ausgenutzt und sich ein Theaterbesuch von Romeo and Juliet gegönnt. Hierbei war ich einerseits überrascht, wie oft ich den Anfang schon gehört/gesehen habe, und andererseits wie pervers doch der Originaltext ist. Ich dachte immer alle perversen Anspielungen seien künstlerische Freiheit im Sinne einer Modernen Aufführung. Letztlich ein schöner Abend, auch wenn das finden des Hostels im dunkeln dann doch ein bisschen länger gedauert hat als erwartet.

Liverpool

2007-08-13 09:00:00
Tag 13. Also an diesem Tag ist nicht wirklich was tolles passiert. Ne kurze Besichtigung des Museums, ... ahja, da war doch was, da war ein kleiner Junge (so ca. 3-4 Jahre alt), der den süßesten Pinguinrucksack aufhatte den ich je gesehen habe. Ich war schon kurz davor hinzurennen und ihm den Rucksack zu klauen. Naja, meine Faulheitgute Erziehung hat doch noch gesiegt. Abends gab's dann die leckerste Pizza der Welt zu indischen Technoklängen. Die Pizza wäre aber nichts für Magersüchtige, hätte man sie über einem Glas ausgewrungen, wäre es wohl übergelaufen. Später hab ich mir noch Godzilla im Hostel reingezogen.

Liverpool

2007-08-12 09:00:00
Tag 12. Immernoch in der Stadt der Beatles, was liegt also näher als ein Museum zu besuchen welches sich nur um diese erfolgreiche Band dreht? Gesagt, get.... naja, just im Moment der Ankunft, kommt ein Feuerwehrmann heraus und watet durch zehn Zentimeter hohes Wasser. Kurzum, in der Beatles Story hat es gebrannt. Der Alternativplan umfasst einen kurzen Abstecher in die Tate Liverpool und letztlich einen sehr interessanten aber zu kurzen Aufenthalt im Merseyside Maritime Museum. So direkt in Erinnerung sind mir jetzt leider nur wenige Sachen geblieben: Die Zollabteilung die sich mit Schmuggel und Waffenhandel beschäftigt, die Radarabteilung welche verschiedene Radarsystem zeigt und schließlich einiges über Wasserminen. Früher oder später packt jeden die Lust auf eine 100g Tafel purer Lebensfreude, die man in England leider nicht so vorfindet wie man es gern hätte. Denn Tafelschokolade in ihrer reinen Form (Vollmilch, Zartbitter, etc.) ist hier eher unbekannt. Dennoch gibt es eine Schokoladenmarke die hier den ganzen Markt dominiert, nämlich Cadbury dairy milk. Jedoch ist man spätestens nach dem ersten Bissen schwer enttäuscht da es die absolut grässlichste Schokolade überhaupt ist, mit einem leicht säuerlichen Geschmack. Aber spätestens nach der ersten 250g Tafel wird man süchtig danach! Besonders nach den McFlurrys mit kleinen dairy milk Kügelchen. Natürlich können es die Katholiken nicht auf sich sitzen lassen, nicht die tollste Kathedrale der Stadt zu haben, deswegen gibt es am anderen Ende der Hope Street die Metropolitan Cathedral. Ein wirklich sehr beeindruckendes modernes Gebäude, besonders die Wirkung des Lichts welches durch die blauen Fenster fällt, herrlich... Hiermit verweise ich dann auch auf die Homepage auf der man einen Blick in dieses Gebäude werfen kann.

Liverpool

2007-08-11 09:00:00
Tag 11. Start: Manchester Picadilly - Ziel: Liverpool Limestreet. Anschliessend erstmal einen kräftezerrenden Marsch zum Hostel The Embassie. Embassy bedeutet Botschaft, wodurch man den Namen als eine Art "Botschaft der Reisenden" interpretieren könnte. Auf dem Weg in die Innenstadt begegnet einem auf der linken Seite die größte Kathedrale Großbritanniens. Ein wirklich beeindruckendes Gebäude, besonders die Möglichkeit den Turm zu besteigen: Zuerst über 2 verschiedene Aufzüge auf ein höheres Stockwerk wechseln, um von dort über eine größere Anzahl von Stufen aufs Dach zu gelangen. Interessanterweise befinden sich die Glocken fast gleich neben den Treppen. Ich hatte dennoch nicht das Glück das Getöse aus nächster nähe zu erleben. Sofern die Treppen nicht atemraubend waren, dann ist spätestens die Aussicht atemberaubend. Besonders auffällig finde ich hierbei, dass Liverpool eine recht flach gebaute Stadt ist, im krassen Gegensatz zu Manchester wo man doch ab und an New Yorker Großstadtfeeling empfindet. Der Abend brachte eine Besichtigung des Cavern Clubs in der Mathew Street: Das Stammlokal der Beatles. Muss ich dazu mehr sagen? ja, verdammt eng das Ding, ungefähr so wie eine Kellerdisko hier in der nähe. Dafür konnte man im Cavern Pub, der gleich gegenüber ist, eine recht nette Live Band bewundern. Dabei hab ich mir ein amerikanisches Bier gegönnt. Sofern irgendein Bier die Bezeichnung Plörre verdient hat, dann dieses.

Manchester

2007-08-10 09:00:00
Tag 10. Das war dann wohl eher ein langweiliger Tag. Zuerst The Lowry angeschaut, und sich dabei gewundert was das eigentlich soll. War irgendeine Kunstausstellung oder sowas in der Art. Jedenfalls ein total abgefahrenes Gebäude. Anschließend ging's ins Imperial War Museum of the North. Die blecherne Außenwand erinnert zuerst an eine überdimensionierte Gartenlaube oder Fabrikhalle, innen wird man von einem modern eingerichtetem Museum überrascht. Die Ausstellung thematisiert den zweiten Weltkrieg und zeigt erstaunlich viel deutsches Kriegsgerät. Das besondere an diesem Museum sind aber die Big Picture Shows, welche immer zur vollen Stunde vorgeführt werden. Zu diesem Zweck werden sämtliche Ausstellungsräume abgedunkelt und jede noch so kleine Wandfläche als Projektorleinwand genutzt. Die Filme behandeln zum Beispiel die Rolle von Kindern im Krieg oder setzen sich mit verschiedensten Waffen im Krieg auseinander. Fazit: ein lohnenswerter Museumsbesuch! Der krönende Abschluss des Tages war ein Besuch bei Kentucky schreit ficken fried Chicken und mein erster Kontakt mit diesem exquisiten Feinschmeckerlokal. Ich war jedenfalls positiv überrascht von Menge und Geschmack. Allerhöchste Zeit dass sich in unserer Stadt ein KFC ansiedeln, am besten gleich zwischen BK und MD, damit man nicht so weit laufen muss.

Manchester

2007-08-09 09:00:00
Tag 9. Und wieder eine Zugfahrt, diesmal über Preston nach Manchester. Noch ein bisschen verwirrt in Gebäudeschluchten umherlaufen und sich darauf freuen dass man sich gleich in Bett legen oder duschen kann. Tja, Pustekuchen, das YHA Manchester hatte in dieser Zeit überall so nette Ausdrücke auf denen unmissverständlich "NO PUBLIC ACCESS!" stand. Dennoch waren die Mitarbeiter nicht verlegen potenzielle Gäste zur Konkurrenz zu schicken. Aber dafür wurde die Karte aus dem Lonely Planet mit einem "This map sucks" kommentiert. Also gut, zurück zum Bahnhof und die paar(tm) Stufen zur Straßenbahnstation erklimmen. Nach einer kurzen Fahrt vom G-Mex aus landet man an den Picadilly Gardens. Natürlich fragt man sich sofort wo denn hier mitten in der Stadt die Gärten sind. Die Antwort ist selbstverständlich sehr simpel: Als im zweiten Weltkrieg der Hunger ausbrach wurde jedes Fleckchen Erde dazu benutzt Lebensmittel anzubauen, ebenso hier mitten in Manchester. Was von den Gärten übrig geblieben ist, ist der Name. Letztendlich steigt man dann im Hatters ab, eine Jugendherberge mit gemischten Zimmern \o/ und Toastbrot-flatrate. Sehr lohnend ist ein Besuch des Urbis, ein Museum in einem sehr futuristischem Gebäude. Die Austellung setzt sich hauptsächlich mit dem "Manchester Bombing" auseinandersetzt. Abschließend kann man den Abend dann in einer Bar bei Live Jazz ausklingen lassen. Eine Besonderheit gibt es noch: In ganz England wird Manchester so ausgesprochen wie wir es auch erwarten würden, also in etwa 'Men-tschester'. Tja, nur nicht in der Stadt selbst. Die Einwohner nennen ihre Stadt nämlich 'Man-tschester'!

Carlisle

2007-08-08 09:00:00
Tag 8. Nach diesem wundervollen Morgen schaut man sich erstmal die Kathedrale von Carlisle an. Besonders auffällig ist hier die Deckenkonstruktion die einen blauen Sternenhimmel mit Goldverzierungen darstellt. Mindestens genauso interessant ist das Carlisle Castle. Eine ca. 900 Jahre alte Burg welche gebaut wurde um die Grenze vor den Schotten zu beschützen. Dies gelang aber nicht immer und die Burg wechselte so häufiger ihren Eigentümer. Die Festung wurde unter anderem als Gefängnis für Mary Stuart, die Königin von Schottland, genutzt. Abends hat man hier die Möglichkeit sich an einem der vielen Take-aways satt zu essen, zum Beispiel mit einer echt leckeren Pizza. Als Unterhaltung kann man das englische Partyvolk beobachten wie es gestylt in Cabs an den Clubs vorfährt. Der große Vorteil an diesen Autos ist ihre "Tiefladereigenschaft" bei gleichzeitig hoher Tür, daraus folgt ein bequemes ein und aussteigen ohne sein Kleid zu zerknittern oder die Frisur zu demolieren. Den Abend kann man dann in einem der beiden großen Kinos ausklingen lassen. Die Besonderheit an englischen Kinos ist, dass man nicht seine Plätze vorher auswählt, sondern einfach eine Eintrittskarte kauft und sich auf einen freien Platz setzt. Der Film "The Break-up" ("Trennung mit Hindernissen") war aber nicht so mein Ding, besonders das Ende hat mir nicht gefallen.

Carlisle

2007-08-07 09:00:00
Tag 7. Zuallererst muss man sich natürlich wieder aus der Pampa zurück navigieren. Erstmal nach Reeth laufen, dann mit dem Bus nach Richmond und von da nach Darlington. Von hier aus geht's per Zug über Newcastle nach Carlisle. Das besondere am YHA Carlisle ist dass es sich bei den Zimmern um Wohnheimzimmer von Studenten handelt, somit bekommt jeder Gast ein eigenes kleines Zimmer mit Bett, richtiger Bettwäsche, Schreibtisch und Waschbecken. Diese Stadt hat aber einen großen Haken, sämtliche Geschäfte schließen um 16 Uhr oder früher. Falls man um diese Zeit was essbares sucht wird man wohl oder Übel bis ca. 19 Uhr warten müssen wenn die ganzen Take-aways öffnen.

Reeth

2007-08-06 09:00:00
Tag 6. Und wieder ein sehr aufheiterndes Schlaferlebnis: Zwei laute Schnarcher in einem 10-Bettzimmer. Naja, nach so ner Stunde Ohrenbetäubender Geräusche denkst du dir: "gehste raus, haben en paar andere ja auch schon gemacht". Pustekuchen! Der Gang vor unserem Zimmer war natürlich schon von vier Personen in Beschlag genommen! Tja, umso besser für mich! Hab ich mich halt im Common-Room auf einer superbequemen Couch breitgemacht. Ausgeruht geht's weiter auf der Reise, mit einmal Umsteigen in Middlebrough landet man ganz schnell in Darlington. Weniger schnell findet man die Bushaltestelle von der man nach Richmond und von da nach Reeth kommt. Da Reeth kein YHA oder ähnliches vorweisen kann, muss man mit dem Vorlieb nehmen was man bekommen kann. Also bucht man sich im 'Low Row Bunk House' ein. Einziger Haken: es ist zwei Meilen entfernt und da am Sonntag der Bus doch eher selten fährt, entscheidet man sich dorthin zu wandern. Nach einem etwas abenteuerlichen Fußmarsch über Wiesen, interessante Brückenkonstruktionen sowie zwischen Siedlungen, gelangt man kurz bevor es wie aus Eimern schüttet an dieses idyllische Häusschen. Da dies mehr so ne Hütte für Durchreisende oder Gruppen ist, ist man nicht allein. Woraus sich ein netter Abend mit ein paar Engländern ergibt die auf ihrer 'Coast to Coast' Reise Rast machen. Es gibt sogar ein paar Beweisfotos im Internet (Bilder 170 bis 181) (Ja, ich weiß, die langen Haare waren ein Verbrechen! Ich tu's auch nie wieder, versprochen!)

Whitby

2007-08-05 09:00:00
Tag 5. Dieser Tag war nur ein Ausruhtag mit Dingen wie zum Beispiel: schlafen, essen und lesen. Deshalb hier ein paar Zeilen zu meinem ständigen Begleiter:

Mein Notizbuch und Bleistift
mein Notizbuch aufgeschlagen Seite 4/5
Wie man deutlich erkennen kann handelt es sich bei meinem Büchlein um ein Moleskine. Was habe ich mir nun notiert? Zuallererstmal hat jeder Tag eine Seite bekommen, nicht mehr und nicht weniger. Oben links hab erstmal den jeweiligen Tag hingeschrieben (Tag X). Danach jeweils mit einem Spiegelstrich in chronologischer Reihenfolge Aktionen aufgeschrieben (zB. - Botanischen Garten von Cambridge angeschaut, - Catcher in the Rye gekauft (8£)). Womit wir schon beim nächsten Punkt wären, sämtliche Ausgaben haben nämlich auch einen Stichpunkt erhalten. Damit konnte ich jeweils am Ende des Tages sehen was ich ausgegeben habe, dies hab ich dann oben rechts hingeschrieben. Aus diesen doch eher spärlichen Daten folgt, dass ich fast den ganzen Blog hier aus dem Kopf niederschreibe. Ich hole mir nur Anregungen was ich denn nun gesehen habe oder wie die Reiseroute verlaufen ist. Ein anderer wichtiger Reisebegleiter war der Lonely Planet für England. Mit diesem Büchlein hat man alles was man braucht, eine grobe Karte der Stadt in der man sich befindet, eine Liste sämtlicher Jugendherbergen, eine Liste der wichtigsten Lokale sowie diverse Sehenswürdigkeiten. Hält man sich an die Tipps die da drin stehen, kann man eigentlich in seinem Urlaub nichts falsch machen.

Scarborough vs. Whitby

2007-08-04 09:00:00
Tag 4. Das schöne an Jugendherbergen ist, man läuft immer Gefahr mit unangenehmen Personen in einem Zimmer zu sein. Zum Beispiel mit jemandem der mitten in der Nacht besoffen reinkommt, und mit seiner Bierflasche circa drölftausendmal an sein Bett stößt. Von der Bierfahne die man über 5 Meter hinweg gerochen hat will ich hier jetzt mal gar nicht anfangen. Ausgeschlafen geht es dennoch weiter, und zwar mit dem Zug nach Scarborough. In dieser wie aus dem Bilderbuch herausgeschnittenen Touristenstadt habe ich es dann endlich gewagt, meine Geschmacksknospen auf äußerste zu reizen mit einer Landesspezialität: Fish & Chips. Jetzt kommt aber das Beste, vorallem für Leute die keinen Fisch mögen. Dieser Fisch hatte Null Geschmack! Man hatte einfach etwas mit der Konsistenz von Fisch im Mund was nach nichts und wieder nichts geschmeckt hat (ok, vielleicht ein bisschen nach Frittierfett, aber das war's dann auch schon)(Liebe Kinder bitte nicht nachmachen! Es könnte sein dass euch plötzlich das Essen in der Mensa oder von eurer Mutter schmeckt!) Um diesen Horror von Touristen und Geschmacklosigkeit (höhö, der war gut, nich?) zu entgehen springt man einfach in den Bus nach Whitby (sprich: Witbi). Es ist eine recht idyllische Stadt, zwar auch mit vielen Touristen, aber eher die "Entspanner" als die "Hawaii-Hemd-Shorts-Sandalen-Barbaren". Schlafplatz war diesmal wieder ein YHA, Problem an der ganzen Sache: Das Teil war nahezu am höchsten Punkt des kleinen Städchens. Um seinen Schlafplatz zu erreichen musste man jedenfalls 199 (Ich wußte es zwar aus dem Reiseführer, habe sie aber trotzdem gezählt) unangenehm Flache Stufen hochschreiten, bei einer Steigung bei der ich mich selbst mit dem Auto nicht hochgetraut hätte. Solltet ihr jemals in die Situation geraten und plötzlich in diesem Ort aufzuwachen ohne zu wissen warum und wieso dann solltet ihr unbedingt im 'Duke of York' vorbeischauen. In diesem schick eingerichtetem Lokal bekommt man Fish & Chips mit mehr Geschmack, man sollte sich aber nicht zuviel darauf einbilden. Ebenso stößt man hier auf ein interessantes Getränk wenn man Limo bestellt, es ist eine Mischung aus frischem Orangensaft mit Zitronenlimonade. Sehr erfrischend und furchtbar lecker. Als krönenden Abschluss habe ich mir noch das Buch 'Catcher in the rye' gekauft. Selbstverständlich nur weil ich begeistert die Serie 'Ghost in the Shell: Stand alone Complex', in welcher Zitate aus dem Buch verwendet werden, schaute.

York

2007-08-03 09:00:00
Tag 3. oder Wo zur §$%&!# sind die Zugtickets Gleich nach dem Aufstehen runter zur Rezeption gerannt und die arme Angestellte genervt ob denn Post für mich da sei. -Nein- leider noch nicht. also wird erstmal gefrühstückt .... Ha! die Post war da! Aber, aber leider keine Post für mich. Tja, Zimmerschlüssel schon abgegeben, steht man jetzt auf der Straße und weiß nicht wohin. Was bleibt einem da anderes übrig als einen entspannenden Spaziergang durch den Botanischen Garten von Cambridge zu machen? Auf dieser wunderschönen Grünfläche die speziell für Biologiestudenten angelegt wurde, gibt es viel zu sehen. Das wohl beeindruckendste war aber eine simple fünf Meter hohe Bambuspflanze neben der ein Maßband angebracht war, auf dem man sehen konnte wie hoch die Pflanze zu welchem Datum gewachsen war. (Ich erinner mich jetzt nicht genau aber es waren nur circa zwei Wochen) Beim eintrudeln in die Jugendherberge wird man gleich mit einem DHL-Express-Paket begrüßt: Die Zugtickets \o/ (40€ hat mich der Spaß gekostet + 16£ für die Fahrt von Stansted nach Cambridge)

Die Zugtickets in einem Express Paket an mich geschickt
Jetzt noch schnell die Zugtickets stempeln lassen und aufgehts nach York! Umsteigen in Ely und Peterborough und schwupdiwup ist man da. Yoah, die Stadt: ab 18 Uhr tote Hose! (habt ihr den Anfang von "28 Days later" gesehen?) Dafür hab ich die wohl beste Süßigkeit die Masterfoods uns Deutschen in größeren Packungen vorenthält: Skittles. Ich kann gar nicht beschreiben wie unglaublich toll die schmecken, und überhaupt wir haben hier nichts vergleichbares.... Genauso sprachlos ist man beim Anblick des Minsters. Das kann man einfach nicht in Worte fassen; Lasst euch einfach von den Bildern berauschen.

Cambridge

2007-08-02 09:00:00
Tag 2. Dieser Tag bestand im Großen nur aus einer Stadtbesichtigung und erstem Kontakt zur englischen Esskultur Essgewohnheit. McDonalds - Zwar gibt es diese Fastfood Kette auch in England, jedoch ist diese ca. 50 - 100% teurer als bei uns. Ausserdem entgeht man so den kulinarischsten Köstlichkeiten, womit dieses Lokal keine Option darstellt. Aber zum Glück gibt es ja das "Tatties", ein kleines Lokal mitten in der Stadt. Auch wenn der erste Blick nicht allzu viel erwarten lässt, findet man doch ein sehr schönes kleines Lokal mit Atmosphäre. Sucht man dann ein bisschen weiter, dann erfährt man auch dass tatties einfach nur Kartoffeln sind, diese sind natürlich eine der wichtigsten Speisen in diesem Laden: Ofenkartoffeln mit allen erdenklichen Beilagen. In meinem Fall war es eine Ofenkartoffel mit Chilli Con Carne und Salat. Hier sieht man auch einen Unterschied zu Deutschland, es ist nämlich Gang und Gäbe, direkt an die Kasse zu gehen, sein Essen und Getränke zu bestellen und zu bezahlen, mit den Getränken sich einen Platz zu suchen und zu warten bis eine Bedienung "17" ruft (oder eben jene Nummer die man auf der Rechnung stehen hat). Um nach dem Essen glücklich zu werden brauchen wir natürlich ein bisschen Zucker. Am besten in Form eines Fudges. Auch wenn ich eine Naschkatze bin, mehr als ein bisschen knabbern oder dran lecken ist nicht drin, Diabetiker sollten direkten Blickkontakt vermeiden. Den besten Fudge gibt es natürlich aus der fudge kitchen. Ahja es wird ungefähr wie "vadsch" ausgesprochen. Ne tolle Überraschung gab es dann noch in der Jugendherberge, ich war ja darauf vorbereitet dass ich das Zimmer wechseln müsste, weil das Hostel recht voll war, dann aber zu erfahren, dass man in einem "female-room" geschlafen hat ist doch recht witzig. Jedenfalls durfte ich dann die nächste Nacht in einem Zimmer mit gleichgeschlechtlichen Personen schlafen :( Dafür war es wesentlich leiser.

Der erste Tag

2007-08-01 03:40:24
So, nun hab ich mich endlich dazu gebracht die ganze Reise mal zu veröffentlichen und jetzt vom 1.8 bis zum 30.8 täglich den Tag von vor genau einem Jahr zu beschreiben. Mal sehen wie lange ich durchhalte ;) (Zu den Vorbereitungen und diversen Problemen werde ich sPeter noch was schreiben) Da war er nun, der erste August, dennoch war ich kein bisschen aufgeregt, ich begann den Tag eigentlich wie jeden anderen und saß vorm PC. gegen Nachmittag hab ich dann auch irgendwann das Packen begonnen (was sich dann als fataler Fehler herausstellen sollte). Nichtsdestotrotz saß ich dann um 17:35 Uhr im Auto auf dem Weg Richtung Nürnberger Flughafen; Gerade noch rechtzeitig eingecheckt, ganze 11 kilo wog mein roter Begleiter, um zu bemerken dass die Zugtickets weiterhin auf meinem Schreibtisch liegen. Da lagen sie aber auch schon über einen Monat weshalb ich sie einfach vergessen verdrängt habe. Dennoch bin ich eine optimistisch eingestellte Person und vertraue auf die Eilsendung der Post. Ein eher ruhiger Flug mit der Feststellung dass die Menschen mich nicht mögen: der Platz neben mir war frei. Nun steh ich da wie belämmert am Flughafen Stansted, keine Zugtickets aber dennoch mit dem Ziel vor Augen heute in Cambridge zu übernachten. Ironischerweise ist es schneller nach Cambridge als nach London in die Innenstadt zu fahren. Also wird mir-nichts-dir-nichts ein Bahnticket gekauft, in den Zug gehoppst und schon ist man mit einmal Umsteigen in Bishop's Stortford in Cambridge. Kurz auf die Karte geschaut und sofort in der YHA Cambridge abgestiegen. Beendet habe ich den Tag dann letztendlich mit einem Telefonat nach Hause, um die Adresse zu übergeben damit mir die Zugtickets folgen konnten.